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 Herzlich willkommen auf den Seiten des:

 

 

 

NIEDERKRÜCHTENER HEIMATPOST

 Die aktuelle Online-Zeitung des Heimat- und Kulturvereins
der Gemeinde Niederkrüchten (HKV) - Ausgabe 04                        2022


 

Die St. Antonius Schützenbruderschaft lädt ein!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie stehen!

 

Eine Idee von Hermann Böken, der nicht müde wurde immer wieder auf den verbindenden Effekt hinzuweisen, konnte jetzt verwirklicht werden. Mögen die beiden Vereinsbäume dazu beitragen, dass die Bewohner und Vereine unserer Gemeinde noch mehr aufeinander zugehen und das Gespräch suchen. Der HKV hat hierzu den ersten Schritt getan.

 

 

Vereinsbaum in Niederkrüchten, Lindbruch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vereinsbaum am Lindbruch in Niederkrüchten   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vereinsbaum an D´r Märet in Elmpt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Heimatfreunde,


der HKV hat sich bei der NEW-Vereinsförderung 2022
angemeldet. Wir haben Chance für unseren HKV und sein Projekt "Vereinsbaum" bis zu 2000 Euro Fördergeld zu erhalten.
Dies können wir nur gemeinsam erreichen.

Heute um 10 Uhr ist die Qualifikationsphase gestartet. Hier noch einmal die wichtigsten Informationen zum Ablauf:

Qualifikationsphase: 11. Mai bis 31. Mai 
Bis zum 31. Mai 2022 um 12 Uhr können nun alle in der Qualifikation mitentscheiden, welche 40 Vereine je Region ins Finale einziehen. In dieser Zeit können Sie und Ihre Unterstützer täglich für Ihren Verein abstimmen. Die Abstimmung ist kostenlos und erfordert keine Angaben persönlicher Daten.
Die Abstimmung erfolgt durch tägliches Einwählen:


https://www.new-vereinsfoerderung.de/projekte/624c3ab55d8af60e78f

Mit der Tastenkombination "strg und d" kann der Link als Lesezeichen abgelegt werden. Das heißt, am Folgetag rufe ich unter "Lesezeichen" die hinterlegte Seite zur Abstimmung schnell und einfach auf.

Finale: 31. Mai bis 02. Juni
Im Finale starten alle Finalisten wieder mit null Stimmen. Vom 31. Mai 12 Uhr bis 02. Juni um 12 Uhr kann nur noch einmalig pro Mobilfunknummer abgestimmt werden. Durch die Eingabe Ihrer Mobilfunknummer auf der Wettbewerbswebsite erhalten Sie per SMS einen Code, den Sie zur Abgabe Ihrer Stimme auf dem gewünschten Profil eingeben.

Der Vorstand hofft auf eine rege Teilnahme, jede Stimme zählt!
Danke für Ihre Unterstützung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

E I N L A D U N G

 

Sehr geehrtes Mitglied, liebe Heimatfreunde,

 

allen Widrigkeiten zum Trotz wird der Heimat- und Kulturverein Niederkrüchten 1975 e.V. (HKV) das Gemeindejubiläum 2022 durch die Aufstellung zweier Vereinsbäume, auch Zunft- oder Brauchtumsbäume genannt, bereichern. Unser verstorbenes Gründungsmitglied Hermann Böken hatte bereits vor geraumer Zeit die Idee dazu.

Nach einer längeren Planungsphase konnten wir dann endlich den örtlichen Vereinen anbieten, ihr Vereinslogo für einen geringen Kostenbeitrag werbewirksam am Vereinsbaum zu präsentieren. Die Kosten für die beiden zwei 10-Metermasten inklusive Statik, Querstangen, Fundamente und Maikränze werden durch den HKV getragen.

Der HKV hat zwei Termine für die Aufrichtung der Vereinsbäume festgelegt:

 

 Niederkrüchten am 13. Mai 2022 um 10:30 Uhr am Lindbruch

 Elmpt am 16. Mai 2022 um 11:00 Uhr am Rathaus

 

Zu diesem Anlass sind Sie und Ihre Familie herzlich eingeladen. Eine rege Beteiligung würde diesen Anlass einen würdigen Rahmen verleihen.

Der HKV freut sich auf ein schönes Zusammentreffen und fruchtbare Gespräche. Wir danken allen, die sich für die Umsetzung dieses Projektes eingesetzt haben und denken, dass diese Vereinsbäume den Gemeinschaftssinn in der Gemeinde Niederkrüchten bereichern. Es ist unsere Heimat, seien wir stolz auf das was bisher geschafft wurde. Freuen wir uns auf viele weitere friedliche Jahre.

Selbstverständlich besteht an diesen Tagen auch die Möglichkeit, dem HKV beizutreten und sich heimatkundlich mit Ideen, Wünschen und Vorschlägen zu engagieren.

 


Mit heimatverbundenen Grüßen

 

 

 

Ulrich Seeboth (Vorsitzender)                       

Werner Tiskens (Geschäftsführer)

 

 

 

 

 

 

 

 

An dieser Stelle noch einen Tourenbericht unseres Mitgliedes

Hans Mankau

Vielleicht kann dieser Bericht als Anreiz dienen, die Tour nach zu fahren.

 

Radwanderung Entlang der Schwalm

Von der heutigen Quelle bis Kameriks

durchgeführt am 19.9.2021

 

Teilnehmer:

4 Personen.

 

Anlass:

Mühlentour entlang der Schwalm.

 

Wetter:

Ein freundliches ziemlich windstilles aber frisches Wetter bei Temperaturen um 8° bis 14°.

 

Dauer

Abfahrt um 8:00 Uhr ab Alte Burgstraße 11, Oberkrüchten

Rückkehr 18:45 Uhr in Elmpt Schulstraße, Ecke Wilhelmstraße.

                                                                                       

Strecke

Die Strecke von Kindergarten Oberkrüchten bis Elmpt, Schulstraße, Ecke Wilhelmstraße  betrug 54 km.

 

Tourverlauf:

Vom Treffpunkt aus fuhren wir über Klinkum bis zur heutigen Schwalmquelle bei Geneiken. Dies ist die Stelle, an der Rhein-Braun Sümpfungswasser einleitet, um die Quelle zu sichern. Dort konnten wir das aufwallen des Wassers an der Einleitungsstelle sehen. Anschließend fuhren wir den Weg mit einem kurzen Stopp an der Ulrichkapelle bis zur Tüschenbroicher Ölmühle zurück. Die Tüschenbroicher Ölmühle ist die Erste Mühle, die von der Schwalm angetrieben wird.

Von dort aus wies ich kurz erläuternd auf die tüschenbroicher Getreidemuhle hin.

Der nächste Stop war dann an der Bockenmühle.

Dort ergab sich eine Begegnung mit einem Ortsansässigen, der uns einiges zu den Mühlen berichten konnte und nachher viel über den Flugplatz Wildenrath zu erzählen wusste.

Bei der Weiterfahrt verwies ich von der Straße aus auf die Bischofsmühle und Lohmühle hin. Diese wurden schon in früherer Zeit durch einen Brand vernichtet und nicht wieder aufgebaut.

Ebenso wies ich auf die Mündung des Beekbaches hin.

 An der Wegberger Mühle legten wir eine Kaffeepause ein.

Danach ging es weiter bis zur Molzmüle, bei der ich darauf hinwies, dass das Mahlwerk nicht von der Schwalm, sondern vom Mühlenbach angetrieben wird.

Beim Gasthof Timmermanns haben wir dann Mittgaspause gemacht.

Der Aufenthalt war wie vor Corona. Man war wieder ohne Atemschutzmaske in der Gaststätte.

Danach ging es weiter bis zur Lüttelfoster Mühle. Hier wies ich darauf hin, dass diese früher zwei Mühlräder hatte. Der Eigentümer aber in den 50er Jahren das hintere Mühlrad abbauen und an dieser Stelle einen Erker errichten ließ. Wir sahen uns noch die Fischtreppe an und machten einen Stopp am Deutschen Eck.

Dann ging es weiter zur Pannenmühle. Dort platzierten wir uns vor dem „spanisch Hüske“. Ich berichtete, dass die Schwalm früher nicht wie heute westlich der Mühle verlief, sondern östlich. Die Mühle war Mühle und Zollstation gleichzeitig, denn auf der östlichen Schwalmseite war Jülicher Gebiet. Die Mühle stand auf geldrischem Gebiet, gehörte also zu Spanisch Niederlande. Das ist jetzt mehr als 200 Jahre her, aber die Bezeichnung „Spanisch Hüske“ blieb erhalten. Als kurios mag man empfinden, dass der Müller an Jülich eine halbe Pacht für die Nutzung des Schwalmwassers zahlen musste.

Von hier aus fuhren wir weiter zur Rader Mühle. Eine Besonderheit zu dieser Mühle: Sie war eine Bannmühle für die Niederkrüchtener Bauern. Diese mussten ihr Getreide dort mahlen lassen, obwohl sie im Gelderland lebten und die Mühle auf Jülicher Gebiet stand und den Herren von Bocholtz gehörte.

Als nächstes erreichten wir die Brempter Mühle, welche den Herren von Brempt gehörte, um von dort weiter zur Mühlrater Mühle, mit ihren zwei Mühlrädern, zu fahren.

Der Schwalm folgend kamen wir an der Frankenmühle vorbei. Von dieser Mühle ist nichts mehr zu erkennen. Sie war der einst ebenfalls einem Brand zum Opfer gefallen.

Weiter unserem Weg folgend erreichten wir die Borner Mühle, welche einst dem Kölner Stift St. Pantaleon unterstand.

Nach dem Erreichen der Vennmühle, die einst als Papiermühle betrieben wurde, radelten wir durch die Schwalmaue in Richtung Venekotensee. Dabei habe ich auf die Dilborner Mühle mit ihren eingehausten Mühlrädern hingewiesen.

Am Venekotensee entlang fuhren wir dann noch weiter durch die Schwalmaue bis Kameriks und beendeten dort unsere Schwalm- und Mühlentour.

Entlang des Naturschutzgebietes fuhren wir über in gen Rae nach Elmpt, wo wir uns nach einer gelungenen Tour von einander verabschiedet.

 

Anmerkungen:

Keine besonderen Vorkommnisse, aber eine nette unterhaltsame Geselligkeit.

 

Hans Mankau

Niederkrüchten, den 10.4.2022

Heimat und Kulturverein Niederkrüchten 1975 e.V.  | info@heimatverein-niederkruechten.com